Pollenallergie

Zwar fliegt das Gros der Pollen in der Zeit von April bis Mai, aber schon ab Februar sind die Pollen von Erle und Haselnuss, ab März Ulmen-, Pappel- und Weidenpollen unterwegs. Eine genauere Übersicht finden Sie im Pollenkalender [14 KB] .
Der Blütenstaub der windbestäubenden Pflanzen enthält in besonders großer Menge sehr kleine und leichte Pollen, die vom Wind über große Distanzen getragen werden können. So fliegen die Birkenpollen bis zu 500 km weit, also vom Land auch bis in Stadtgebiete hinein. In Gebirgslagen über 1500 m sind Pollen selten, ebenso am Meer, wenn der Wind nicht gerade vom Land her weht.
Es hängt also von mehreren Faktoren ab, ob und wie stark sich eine Allergie manifestiert. Das Wetter spielt dabei eine wichtige Rolle: An warmen, trockenen Tagen mit strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind herrscht ein besonders reger Pollenflug und Regen kann die Pollenexposition sogar noch erhöhen. Windstille bedeutet dagegen eher "Pollenruhe". Die Pollenbelastung und damit Ihre Beschwerden können daher von Tag zu Tag stark wechseln. Informieren Sie sich daher am besten täglich über den aktuellen Pollenflug.
Für die Hauptflugzeiten können folgende gezielte Maßnahmen helfen, die Allergenexposition zu vermeiden und damit die Beschwerden zu reduzieren: