Informationen zu durch Zecken übertragbare Krankheiten
Zeckenbiss, was tun ?

Lyme-Borreliose und FSME

Zecken übertragen vor allem zwei Krankheiten, die Frühsommer- Meningo-Enzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose. Für FSME, die durch Viren hervorgerufen wird, steht eine wirksame Impfung zur Verfügung. Die Lyme-Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, für die außer dem Schutz vor einem Zeckenbiß noch keine wirksame Vorsorge gefunden wurde. Während es für FSME eindeutige Endemiegebiete gibt (besonders Süddeutschland), sind Infektionen mit Borrelien, den Erregern der Lyme-Borreliose, in ganz Europa bekannt.
Die FSME wird innerhalb von etwa 12-24 Stunden von den Zecken übertragen, die Borrelien sind nach etwa 24 – 36 Stunden in relevanten Mengen in den Körper eingedrungen.

Was ist eine Lyme-Borreliose ?

Der Erreger der Lyme-Borreliose heißt Borrelia burgdorferi. Die Krankheit wurde erstmals 1976 in Lyme (Conneticut/USA) erkannt. Borrelien sind stäbchenförmige Bakterien. Um den Zeckenstich herum bildet sich nach einigen Tagen oder Wochen eine ringförmige Hautrötung (Erythema migrans). Außerdem treten grippeähnliche Symptome, also Fieber, Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen und eine allgemeine Müdigkeit auf. Bei solchen Erscheinungen sollte auf jeden Fall der Arzt aufgesucht werden. Mit Antibiotika läßt sich eine Lyme-Borreliose im Frühstadium gut beherrschen. Unbehandelt kann sie jedoch erhebliche Spätschäden verursachen.

Praktische Hinweise

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